Kettenblatt im Schnee

Winterpause 2021

Mit großen Schritten bewegen wir uns auf das Jahresende 2021 zu und blicken auch in diesem Jahr auf alles andere als ein normales Radsportjahr zurück. Seit ein paar Wochen befindet sich unsere Rennrad Gruppe nun in der Winterpause. Wie auch in den vergangenen Jahren wird diese bis Aschermittwoch andauern. Gemeinsam schauen wir mit dir zurück auf das Radsportjahr 2021, aber möchten auch auf das schauen, was uns im nächsten Jahr erwartet.

Halbwegs zurück zur Normalität

Auch in diesem Jahr hatte uns das Corona-Virus voll im Griff. Schon in unserem Gründungsjahr 2020 machte uns zwischenzeitlich die Pandemie und Kontaktbegrenzungen einen Strich durch die Rechnung. Teilweise konnte der Trainingsbetrieb nicht so stattfinden, wie wir es uns gewünscht hätten. Radsportevents wie Radtouristikfahrten oder Jedermann-Rennen wurden gänzlich abgesagt. Mit der Verfügbarkeit des Impfstoffes und damit einhergehenden Lockerungen konnten wir beim SCU zumindest in diesem Jahr für einen normalen Trainingsbetrieb sorgen. Die Beteiligung war hierbei stark schwankend mit bis zu 12 Personen in der Spitze. Macht man sich bewusst, dass dies erst unser zweites Jahr als Gruppe auf den Rennrädern war, ist ein gewisses Experimentieren sicherlich auch verzeihbar. Auch nach vielen Trainingseinheiten in den vergangenen zwei Jahren haben wir noch keine ideale Möglichkeit gefunden, um ein für alle Leistungsklassen ansprechendes Training auf die Beine zu stellen. Im neuen Jahr gilt es hier weiter anzusetzen.

Die von uns geplanten Jedermann-Rennen blieben leider auch in 2021 ein feuchter Traum. Zu gerne wären wir mit einer angemessenen Gruppe bei Rund um Köln an den Start gegangen oder hätten zu fünft bei den Cyclassics in Hamburg an einem Wochenende nicht nur die Reeperbahn, sondern auch die Mönckebergstraße unsicher gemacht. Beides musste leider auf 2022 verschoben werden. Auch ein Großteil der Radtouristikfahrten unserer Vereinskollegen musste abgesagt oder auf das Jahresende verschoben werden. Lediglich ab August konnten wir als Verein noch ein wenig RTF-Luft schnuppern. Mit 10 Mann nahmen wir an den Hennefer Radsporttagen teil und brachten dort auch, trotz unterschiedlicher Leistungsklassen, einen beeindruckenden gemeinsamen Schnitt auf die Pedale. Dieser Tag machte Mut. Wenn das nur auch immer beim Training so wunderbar funktionieren würde.

Neben einem Austritt eines Mitglieds zum bevorstehenden Jahreswechsel dürfen wir uns über 6 neue Vereinsmitglieder freuen. Der ein oder andere könnte für das nächste Jahr reaktiviert werden, um unserer Gruppe nochmal zu etwas mehr Dynamik zu verhelfen. Alles in allem war unser Radsportjahr 2021 ein Schritt zurück zur Normalität, aber so ganz normal war es bei Weitem noch nicht. Jetzt gilt es im Winter die Weichen für das kommende Jahr zu stellen und das Beste zu hoffen.

Keine Zukunft für Mountainbikes & E-Bikes

Neben der Rennrad Gruppe hatten wir auch das Angebot einer E-Bike und Mountainbike Gruppe abgegeben. Die E-Bike Gruppe konnte in 2020 die ersten Touren durchführen, bis der damalige Leiter aus beruflichen Gründen wegziehen musste. Bis heute, nach knapp einem Jahr, hat sich für diese Sparte Niemand gefunden, der die Aufgabe der Gruppenführung und Tourenplanung übernehmen möchte. Das tut uns in erster Linie sehr leid für die 10-15 Interessierten, die auf den ersten Touren sicherlich viel Spaß hatten und sich eine Fortsetzung dessen gewünscht hätten. Möglicherweise bieten wir im nächsten Jahr 1-2 Events für euch an, für die ihr euch dann bei Interesse einschreiben könnt. Alle Infos bekommt ihr dann auf dieser Website. Eine E-Bike Gruppe mit festen Zeiten wird es aber in Zukunft nicht mehr geben.

Ein ähnliches Schicksal trifft leider auch die Mountainbike Gruppe. Anfang dieses Jahres hatten wir nach einem Jahr Suche endlich einen Leiter für die Mountainbike gefunden. Das Zueinander-finden mit den vielen potentiellen Interessierten stellte sich allerdings als schwierig heraus. Allerhöchstens kam es im ganzen Jahr zu 2-3 Ausfahrten mit 3-4 Personen. Das mag zum einen an der vorher angekündigten, begrenzten Zeit unseres Gruppenleiters gelegen haben, aber mindestens genauso an der schwachen Gruppenbeteiligung und den unterschiedlichen Disziplinen im MTB-Sport. Hier hat jeder seine Vorlieben und bevorzugte Strecken. Als Sportverein möchten wir keine halbgaren Angebote abgeben und werden aus diesem Grund zum Jahreswechsel auch unser MTB-Angebot von der Website nehmen. In unserer Rennrad Gruppe wird sich dennoch in der Winterpause auch für Runden mit dem MTB abgesprochen und die ehemalige SCU MTB WhatsApp Gruppe existiert scheinbar auch noch mit inoffiziellem Charakter. Wer also MTB neben dem Rennrad fahren möchte, der hat dazu bei uns die Möglichkeit Gleichgesinnte zu treffen. Allen anderen, die vorzugsweise in der Gruppe Mountainbike fahren möchten, dürfte dieses Angebot nicht ausreichend sein. Sehr schade, aber wir handhaben es gemäß der Redensart „Schuster, bleib bei deinem Leisten.“. Einrad und Rennrad – das hat sich beim SC Uckerath etabliert.

Kurvenreiche Strecke mit dem Rennrad

Erstes eigenes Radsportevent

Noch liegt ein Nebel der Ungewissheit über dem bevorstehenden Jahr 2022. Unsere Hoffnungen sind trotz der aktuell wieder ansteigenden Inzidenzzahlen ein Jahr mit nötigen Einschränkungen, aber ansonsten normaler Durchführung von Radsportevents (2G und PCR-Test, was auch immer notwendig ist). Nur zu gerne würden wir wieder die Jedermann-Rennen fahren, die wir uns schon vor 2 Jahren ausgeguckt haben und für die wir seitdem angemeldet sind. Es gibt noch so viele RTF in unserem Umkreis, bei denen wir noch nicht die Möglichkeit hatten zu starten. Und als großes Jahres-Highlight steht am 30.07.2022 unsere erste eigene RTF im Terminkalender: die Mauer von Uckerath! In Anlehnung an die berühmte Muur van Geraardsbergen (Flandern-Rundfahrt) und dem Fakt, dass jeder Weg nach Uckerath am Ende nochmal eine „Mauer“ hinaufführt. Ansonsten möchten wir natürlich weiterhin Mitglieder für unsere Rennrad Gruppe gewinnen, wie schon erwähnt, bestehende Mitglieder reaktivieren und viele schöne Stunden zusammen auf und neben dem Rad verbringen. Auf unserer Weihnachtsfeier Ende Dezember (sofern sie bei den Corona-Zahlen wie geplant stattfinden kann) stoßen wir darauf gemeinsam an und hoffen das Beste für 2022.

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