Zum vierten Mal in Folge nahmen wir mit großer Beteiligung bei Rad am Ring teil. Das Radrennen am Nürburgring wird immer sehr gut von unseren Mitgliedern angenommen und zählt für viele im Verein zu den Jahreshighlights.
Inzwischen sind die Planung und Vorbereitung für das Wochenende am Nürburgring schon Routine, doch in diesem Jahr hatten wir eine deutliche Änderung zu den Vorjahren. Um bei einem anstehenden Unwetter geschützt zu sein oder bestenfalls ein schattiges Plätzchen zu haben, kommen wir stets mit einem großen Teamzelt im Gepäck. Das bisher geliehene Zelt stand in diesem Jahr nicht zur Verfügung, weshalb wir uns schon weit im Voraus anderweitig umgesehen hatten. Fündig wurden wir bei einem Zeltverleih, der uns ein aufblasbares Zelt zunächst für den ganzen Juli verlieh und im Anschluss dann verkaufte. So konnten wir im Vorfeld das Zelt bei der Mauer von Uckerath und Rad am Ring auf Herz und Nieren testen. Es hat den Test bestanden und wanderte somit direkt nach Rad am Ring in unseren Vereinsbestand. Glücklicherweise diente das Zelt in seinem ersten Jahr bei Rad am Ring als Schattenspender und blieb von der ansonsten so wechselhaften Witterung der Eifel verschont. Es war durchgehend super Wetter.
Wenn du jetzt denkst, „Rad am Ring? Ich kenne nur Herr der Ringe“, raten wir dir vorher einmal nachzulesen, worum es sich bei Rad am Ring überhaupt handelt. Andernfalls steigen wir sofort in unseren Rad am Ring 2026 Bericht ein.



Vereinsbestzeiten in den Rennen
Leider fielen krankheitsbedingt die beiden Einzelstarter Michael Lüghausen und Oliver Bürmann, sowie Max Möbus, Gastfahrer im 2er Team mit David Volkmann, für das 24-Stunden-Rennen aus. Ebenso musste auch Marc Schwarz wegen eines geprellten Fußes kurzfristig das 75 km Rennen aussetzen. Damit war der SCU mit jeweils 3 Startern im 75 km und 150 km Jedermann-Rennen vertreten. Neben vier Einzelstartern gingen auch drei 2er Teams und zwei 4er Teams beim 24-Stunden-Rennen an den Start.
Jedermann-Rennen 75 km (3 Runden)
Im vergangenen Jahr hatte er noch den zweiten Platz beim 25 km Rennen eingefahren, doch in diesem Jahr sollte dann auf der mittleren Distanz eine respektable Zeit gefahren werden. Christoph Tillmann stellte die bisherige Vereinsbestzeit von Marc Schwarz über 75 km bei Rad am Ring ein (-14 Minuten). Das bedeutete einen sehr starken Platz 38 von 1.061 Teilnehmern bei den Herren. Mario Gaffke wurde 199. und Jens Liebenau 355.
Christoph Tillmann
3 Runden, 75 km, 1.500 HM
02:16:06 Stunden
19./331 AK Master 1
38./1.061 Herren Gesamt
Mario Gaffke
3 Runden, 75 km, 1.500 HM
02:37:37 Stunden
76./331 AK Master 1
199./1.061 Herren Gesamt
Jens Liebenau
3 Runden, 75 km, 1.500 HM
02:53:29 Stunden
41./185 AK Master 3
355./1.061 Herren Gesamt


Jedermann-Rennen 150 km (6 Runden)
Auf der Langdistanz konnte Andreas Hönighausen als einziger Uckerather das Rennen beenden. In 6 Runden auf der Nordschleife blieb er unter 6 Stunden und erzielte damit Platz 203 unter 613 Teilnehmern. Martin Herchenbach und Stephan Kiene mussten das Rennen leider vorzeitig abbrechen. Seinen Teil dazu beigetragen hat hierbei sicherlich auch die unsägliche Hitze, die am Nachmittag die Rennstrecke erhitzte, aber vorrangig hatte Martin Probleme mit dem Rücken und Stephan’s Hinterradbremse fiel nach 2 Runden aus.
Andreas Hönighausen
6 Runden, 150 km, 3.300 HM
05:57:37 Stunden
26./100 AK Master 3
203./613 Herren Gesamt
Martin Herchenbach
DNF
Stephan Kiene
DNF
24-Stunden-Rennen
Natürlich hatten auch die Startenden beim 24-Stunden-Rennen mit dem Wetter zu kämpfen und so setzten insbesondere die ersten Stunden extrem zu. Insgesamt war uns das Wetter aber sehr wohlgesonnen, auch wenn es am Sonntagvormittag nochmal zum Ende des Rennens sehr windig wurde und die Windrichtung sich an der Döttinger Höhe drehte und ordentlich von vorne blies.
So haben sich die SCU Teams beim 24-Stunden-Rennen geschlagen:
Einzelstarter
Mit Fabian Görgens, Philipp Breuer, Marc Frömel und Silvia Schmitt gingen für den SCU vier Einzelstarter ins 24-Stunden-Rennen. Philipp Breuer, Marc Frömel und Silvia Schmitt versuchten sich erstmals in der Paradedisziplin, während Fabian Görgens nach seinen starken 17 Runden im vergangenen Jahr nun zum zweiten Mal solo über 24 Stunden fuhr. Es sollte ihm auch gelingen den persönlichen Rekord um eine Runde auf 18 Runden zu verbessern. Den neuen SCU Vereinsrekord stellte aber Teamkollege Philipp Breuer mit 19 Runden auf. Er fuhr damit auf Platz 36 von 588 Einzelstartern. Marc Frömel fuhr gute 11 Runden. Bei den Frauen erwischte Silvia Schmitt zunächst einen Start nach Maß und war über die ersten Stunden sogar in Podium-Reichweite. Das Pensum konnte Silvia aber leider nicht halten und brach daraufhin das Rennen für sich gegen Mitternacht aufgrund von gesundheitlichen Problemen ab. Kopf hoch.

Philipp Breuer
19 Runden, 496 km, 10.450 HM
22:32:22 Stunden
12./156 AK Master 2
36./588 Herren Gesamt
Fabian Görgens
18 Runden, 470 km, 9.900 HM
21:11:59 Stunden
18./155 AK Master 1
53./588 Herren Gesamt
Marc Frömel
11 Runden, 287 km, 5.050 HM
21:53:54 Stunden
69./156 AK Master 2
254./588 Herren Gesamt
Silvia Schmitt
7 Runden, 183 km, 3.850 HM
11:08:02 Stunden
17./33 AK Master 2
54./100 Frauen Gesamt
2er Teams
Bei den 2er Teams schickte der SC Uckerath drei Teams ins Rennen. Das beste Ergebnis fuhr dabei das Team „Das A & O“ um Alexander Pütz und Oliver Beisser ein. Mit 23 Runden verpassten sie nur knapp den SCU Vereinsrekord von Silvia Schmitt und Oliver Bürmann aus dem Vorjahr (24 Runden). Die fast 600 km bedeuteten am Ende den 43. Platz von 207 Teams.
Alexander Pütz
11 Runden, 287 km, 6.050 HM
Team:
23 Runden, 598 km, 12.650 HM
24:38:04 Stunden
11./54 AK Master 2
43./207 Herren Gesamt
Oliver Beisser
12 Runden, 313 km, 6.600 HM
Team:
23 Runden, 598 km, 12.650 HM
24:38:04 Stunden
11./54 AK Master 2
43./207 Herren Gesamt

Bei der „Franzbrötchen Connection“ war zunächst David Volkmann durch den krankheitsbedingten Ausfall von Max Möbus auf sich allein gestellt. Nach dem 75 km Jedermann-Rennen sprang dann aber Mario Gaffke als zweiter Mann ein. Ohne ein konkretes Ziel vor Augen kamen sie auf entspannte 16 Runden. Der Spaß stand hier im Vordergrund.
David Volkmann
11 Runden, 287 km, 6.050 HM
Team:
16 Runden, 417 km, 8.800 HM
24:28:17 Stunden
42./72 AK Master 1
116./207 Herren Gesamt
Mario Gaffke
5 Runden, 130 km, 2.750 HM
Team:
16 Runden, 417 km, 8.800 HM
24:28:17 Stunden
42./72 AK Master 1
116./207 Herren Gesamt
Im Team der „Strobl Bros“ kam man am Ende auf 12 Runden. Für die beiden Brüder war das jeweils eine Runde mehr wie im Vorjahr. Da die beiden die letzten 3 Runden gemeinsam bestritten, kam Tim sogar auf 7 Runden und Yannik auf 8 Runden. Offiziell doppelt gemessen wurden sie aber natürlich nicht.
Yannik Strobl
6 Runden, 156 km, 3.300 HM
Team:
12 Runden, 312 km, 6.600 HM
23:26:19 Stunden
56./72 AK Master 1
162./208 Herren Gesamt
Tim Strobl
6 Runden, 156 km, 3.300 HM
Team:
12 Runden, 312 km, 6.600 HM
23:26:19 Stunden
56./72 AK Master 1
162./208 Herren Gesamt

4er Team
Das 4er Team „Lichstraße Express“ rund um David Goerschel, Sven, Frederik und Maik Weber hatte sich in den 24 Stunden 24 Runden vorgenommen und letztendlich auch das gesetzte Ziel erreicht. Im Anschluss war man sich aber einig, dass hier definitiv noch was rauszuholen gewesen sei. Wir werden sehen, in welcher Konstellation die Jungs im kommenden Jahr an den Start gehen.
David Goerschel
6 Runden, 156 km, 3.300 HM
Team:
24 Runden, 626 km, 13.200 HM
23:43:19 Stunden
121./409 AK Master 1
258./931 Herren Gesamt
Sven Weber
6 Runden, 156 km, 3.300 HM
Team:
24 Runden, 626 km, 13.200 HM
23:43:19 Stunden
121./409 AK Master 1
258./931 Herren Gesamt
Frederik Weber
6 Runden, 156 km, 3.300 HM
Team:
24 Runden, 626 km, 13.200 HM
23:43:19 Stunden
121./409 AK Master 1
258./931 Herren Gesamt
Maik Weber
6 Runden, 156 km, 3.300 HM
Team:
24 Runden, 626 km, 13.200 HM
23:43:19 Stunden
121./409 AK Master 1
258./931 Herren Gesamt

Das zweite 4er Team „Die Fahrradmäuse“ bestand aus dem Kölner SCU Mitglied Christian Koch und mit Daniel Sieberath, Tobias Legermann und Andreas Ley aus drei Gastfahrern. Alle stammen aus Köln und Umgebung. Dass es sich hierbei um ein reines „mal schauen was geht“ Team handelte, dürfte ein Blick auf die Jahreskilometer von Tobias (96,7 km) und Daniel (159,1 km) vor Rad am Ring klarmachen. Umso spannender war es zu beobachten, wie das Team abschneiden würde. Am Ende standen starke 21 Runden auf der Uhr. Respekt.
Christian Koch
6 Runden, 156 km, 3.300 HM
Team:
21 Runden, 548 km, 11.550 HM
24:33:42 Stunden
286./409 AK Master 1
612./931 Herren Gesamt
Andreas Ley
6 Runden, 156 km, 3.300 HM
Team:
21 Runden, 548 km, 11.550 HM
24:33:42 Stunden
286./409 AK Master 1
612./931 Herren Gesamt
Tobias Legermann
4 Runden, 104 km, 2.200 HM
Team:
21 Runden, 548 km, 11.550 HM
24:33:42 Stunden
286./409 AK Master 1
612./931 Herren Gesamt
Daniel Sieberath
5 Runden, 130 km, 2.750 HM
Team:
21 Runden, 548 km, 11.550 HM
24:33:42 Stunden
286./409 AK Master 1
612./931 Herren Gesamt
Tourenfahrer & Sonstige
Bereits am Samstag schauten einige SCU Freunde als Zuschauer und Tourenfahrer vorbei, darunter auch unser neues Mitglied Linus Schmandt. Am Sonntag kam dann noch standesgemäß Udo Görgens dazu. Ansonsten durften wir u.a. Yvonne Hönighausen, Lukas Fielenbach und Silvio Kimmel im Camp begrüßen. Letzterer brachte mitten in der Nacht Cheeseburger vorbei und supportete seinen Kumpel Philipp Breuer. Das haben wir so auch noch nicht erlebt. Ganz großes Kino. Der krankheitsbedingt ausgefallene Oliver Bürmann war die ganze Zeit über mit am Ring um Partnerin Silvia zu supporten.
Der SCU bei Rad am Ring in Zahlen
3 Tage
25 aktive SCU Mitglieder & Gäste (+3 zum Vorjahr)
ca. 174 Runden Nürburgring (-2 zum Vorjahr)
ca. 4.515 Kilometer (-52 zum Vorjahr)
ca. 96.860 Höhenmeter (-1.100 zum Vorjahr)

